Wie ich mir Investmentwissen selbst beigebracht habe — ohne Kurs, ohne Coach
Im ersten Teil dieser Serie hab ich erzählt, warum ich mit 50 alles neu gedacht habe. Heute geht's darum, wie ich das konkret umgesetzt hab — welche Quellen, welche Strategie, und was wirklich geholfen hat.
Spoiler: Es war kein teurer Kurs. Kein Mentor. Keine Abkürzung. Sondern konsequentes Selbststudium über mehrere Jahre.
Der Anfang: Verstehen, wie Geld wirklich funktioniert
Ich hab nicht mit Trading angefangen. Ich hab damit angefangen, das Geldsystem zu verstehen. Warum verliert Geld an Wert? Wie hängen Zinsen, Inflation und Rohstoffe zusammen? Was steckt wirklich hinter geopolitischen Entscheidungen?
Das klingt abstrakt — ist es aber nicht. Wer versteht, warum etwas passiert, kann vorhersehen, was als nächstes kommt. Genau das war mein Ziel.
Ich hab mich durch Bücher, YouTube-Kanäle und Podcasts gearbeitet. Nicht wahllos, sondern gezielt. Ich hab mir Quellen rausgesucht, die kritisch denken, die hinter die Kulissen schauen — und hab mir daraus meinen eigenen Blick zusammengebaut.
Was mich wirklich weitergebracht hat
Bücher waren für mich der Einstieg. Nicht irgendwelche Ratgeber, sondern Bücher die erklären, warum das Geldsystem so funktioniert wie es funktioniert — und wohin es sich entwickelt. Und nicht nur Finanzbücher — auch Mindset spielt eine Rolle. Wer seinen Kopf nicht im Griff hat, trifft keine guten Entscheidungen. Die Bücher findest du unten in der Infobox.
Dazu kamen YouTube und Podcasts. Zwei Quellen, die ich bis heute regelmäßig nutze: Invest in Best — ein deutschsprachiger YouTube-Kanal mit über 80.000 Abonnenten rund um Finanzen, zyklisches Investieren und Mindset. Und der Podcast Nacktes Geld von Paul Brandenburg — wöchentlich, auf den Punkt, kritisch.
Was alle diese Quellen gemeinsam haben: Sie denken selbst. Sie folgen keinem Mainstream. Genau das hab ich gesucht.
Strategie statt Bauchgefühl
Irgendwann kam der Punkt, wo ich aufgehört hab zu konsumieren und angefangen hab zu handeln. Nicht weil ich alles wusste — sondern weil ich genug wusste, um mit einer klaren Strategie zu starten.
Meine Strategie ist einfach: Ich investiere zyklisch. Ich schau mir geopolitische Entwicklungen an. Ich folge dem Geld — nicht den Schlagzeilen. Und ich bleibe geduldig.
Bitcoin bei 20.000 eingestiegen, bei über 100.000 verkauft — das war kein Glück. Das war das Ergebnis davon, die richtigen Fragen zu stellen, bevor alle anderen sie gestellt haben.
Was ich jedem empfehle, der anfangen will
Fang nicht mit Trading an. Fang mit Verstehen an. Lies. Hör zu. Hinterfrage. Bau dir deinen eigenen Blick auf — einen, dem du vertraust. Dann erst kommt die Umsetzung.
Das dauert. Aber es lohnt sich.
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Die Quellen, mit denen ich gestartet bin — findest du unten in der Infobox.



