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Wie es für mich weiter ging  – ohne Schule

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Es war nicht so, dass ich von einem Tag auf den anderen aus der Schule raus war.
Ich war noch ein paar Wochen dort und wusste: Nach den Winterferien komme ich nicht zurück.
Zumindest für ein Jahr – so war der Plan.

In diesen Wochen war ich total hin- und hergerissen.
Manchmal dachte ich: Okay, nicht zur Schule zu gehen ist doch toll.
Und dann wieder: Nein, ich möchte zurück in die Schule.
Diese Gedanken haben sich ständig abgewechselt.

In diesen Wochen war ich total hin- und hergerissen.
Manchmal dachte ich: Okay, nicht zur Schule zu gehen ist doch toll.
Und dann wieder: Nein, ich möchte zurück in die Schule.
Diese Gedanken haben sich ständig abgewechselt.


Als wir dann wirklich angefangen haben zu reisen, war es erstmal aufregend.
Wir waren in verschiedenen Ländern unterwegs und sind zwischendurch immer wieder kurz nach Hause gekommen. Es war entspannt: nicht in die Schule gehen, keine Hausaufgaben, keinen Stundenplan. Gleichzeitig war alles ungewohnt, weil wir keinen richtigen Alltag hatten.

Am Anfang habe ich noch viel mit meinen damaligen Freunden telefoniert.
Aber relativ schnell habe ich gemerkt, dass sich etwas verändert.
Manchmal hat sich niemand gemeldet.
Oder das Interesse wurde weniger – nicht offen, aber man hat es gespürt.

Auch wenn ich mal für ein paar Tage zuhause war, haben sich plötzlich angebliche Freunde nicht gemeldet oder wollten sich nicht treffen.
Sie haben nichts gesagt, aber man merkt, dass jemand kein echtes Interesse mehr hat.
Das war enttäuschend, vor allem, wenn man dachte, das sei eine beste Freundschaft.

Trotzdem habe ich in diesem Jahr unglaublich viel gelernt. Nicht klassisch mit Schulbüchern, sondern durch Reisen, durchs Erleben, durchs Ausprobieren.
Tausend neue Dinge, neue Orte, neue Gedanken. Das Reisen selbst hat mir Spaß gemacht – auch wenn ich am Anfang noch nicht überzeugt war, dass ich wirklich nicht mehr zur Schule zurück will.

Nach Wochen und Monaten hat sich etwas verändert. Es wurde weniger schlimm, meine damaligen Freunde nicht mehr jeden Tag zu haben.
Ich habe es akzeptiert. Nicht alles festzuhalten, sondern weiterzugehen.

Noch bevor Südafrika überhaupt ein Thema war, hatte ich für mich beschlossen, nicht zurück in die Schule zu gehen. Ich hatte die Wahl.
Aber ich hätte den ganzen Stoff alleine nachholen müssen – und nach allem, was mit meinen damaligen Freunden passiert war, fühlte sich das für mich einfach nicht lohnenswert an.

Als wir später nach Südafrika in den Urlaub geflogen sind, haben unsere Eltern irgendwann erzählt, dass wir uns dort auch Häuser anschauen.
Nach einer Weile haben wir gemerkt, dass es sich für uns alle richtig anfühlt.
In unserem Familienrat haben wir uns gefragt, ob wir uns vorstellen können, dort zu wohnen.
Und wir haben alle Ja gesagt.


Heute fühlt sich mein Alltag viel freier an. Kein Schulstress.
Und echte Freundschaften – nicht aus der Schule, sondern aus dem Leben. Natürlich gibt es immer noch Menschen, bei denen man denkt, sie seien Freunde, und dann sind sie es doch nicht.
Wichtig ist nur, das möglichst schnell zu erkennen.

Jetzt habe ich sehr gute Freunde. Freunde, bei denen ich nicht cool sein muss. Die sich wirklich für mich interessieren.

Und wenn ich heute jemandem etwas sagen müsste, der gerade da steht, wo ich damals war: Mach es. Es lohnt sich. Auch wenn du das jetzt noch nicht daran glaubst.

Infobox

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Für den Call nehme ich einen Energieausgleich.

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Wir leben und arbeiten international mit festen Standorten in Europa und Südafrika und teilen Einblicke zu selbstbestimmtem Leben, finanzieller Freiheit und bewussten Entscheidungen außerhalb klassischer Systeme.

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